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Adam Green, Jacket Full of Danger
VÖ: 10.03.2006, Label: Rough Trade

Der Meister des Antifolks legt mit seinem bereits vierten Album wieder ein herausragendes Werk hin. Fernab von jeglichem Mainstream versteht er es nahtlos an seine Vorgängeralben anzuknüpfen. Geschickt verbindet er unterschiedlichste Musikstile, hier ein Popsong, da ein Rocksong und beim nächsten Titel schlüpft er gekonnt in die Rolle des witzigen Entertainers.

Unterstützt von einer tollen Band und einem großartigen Streicherarrangement wird Jacket Full of Danger zum Genuss für jeden Hörer. Adam Green bringt seine Songs mit Sarkasmus und tiefem Pathos. Finstere pulsierende Sounds wie z.B. beim Song „Novotel“ wechseln sich mit beschwingt, heiteren Musikstücken ab.

Hier noch einige persönliche Empfehlung beziehungsweise Anspieltipps zu Jacket Full of Danger:
Nach der beschwingten Country-Einleitung „Pay the Toll“ kommt gleich an zweiter Stelle der Track „Hollywood Bowl“, der ein wenig an Highschool Rock’N’Roll-Unterhaltung erinnert. Titel Nummer sechs heißt „Hey Dude“ und besticht durch die originelle Story und imposante Orchesteruntermalung. Ein sehr schönes Stück Musik ist auch „Cast a Shadow“. Der einzige Rocksong auf dem Album heißt „White Woman“ und ist mein persönlicher Favorit.

Alles in Allem ein sehr gelungenes Werk des bücherschreibenden Künstlers und ein Muss für jeden Fan und diejenigen, die es noch werden wollen.

Tracklisting
  1. Pay the Toll
  2. Hollywood Bowl
  3. Vultures
  4. Novotel
  5. Party Line
  6. Hey Dude
  7. Nat King Cole
  8. C-Birds
  9. Animal Dreams
  10. Cast a Shadow
  11. Drugs
  12. Jolly Good
  13. Watching Old Movies
  14. White Woman
  15. Hairy Woman

  • Adam Green


  • 12.03.2006 von Andy














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