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Alice Cooper, Dirty Diamonds
VÖ: 02.08.2005, Label: Spitfire Records
"Perfect"
Der dritte Titel des Albums beschreibt selbiges wohl am besten. Aber zuvor eines noch: Diese Review wird von jemandem geschrieben, dessen Kenntnisse über Alice Cooper sich auf die Songs "Poison" und "School's Out" beschränkt - ja, ich weiß, Schande über mich, und das obwohl mein Musikgeschmack im Rock-/Metal-Bereich der 70er und 80er verwurzelt ist...aber zu Alice Cooper hab ich irgendwie wenig Bezug...aber genug von mir, beschränken wir uns auf das Album.
"Dirty Diamonds" ist meiner Meinung nach ein recht vielseitiges Album, weil doch einige Stilrichtungen zusammenfliessen, sodaß sich keine zwei Songs auf dem Album gleichen oder ähneln.
Generell ist das Album sehr rockig und von produktionstechnischer Seite eher im alten Stil gemacht...der Opener "Woman of Mass Distraction" erinnert (zumindest mich) ein wenig an die Rolling Stones und macht einem schon mal den richtigen Appetit auf den Rest des Albums...im ähnlichen Stil, jedoch härter geht's weiter mit "You Make Me Wanna" und schließlich kommt als dritter Song mein persönlicher Anspieltipp "Perfect"...eine sehr melodische Rock-Nummer mit einem (meiner Ansicht nach) genialen Text...der Titelsong selber erinnert mich streckenweise an Black Sabbaths "Paranoid", unterscheidet sich jedoch durch Einsatz von Blasinstrumenten und macht dadurch auch diese Nummer zu einem Unikat...
"Pretty Ballerina" geht dagegen eine ganz andere Richtung, und reißt den Zuhörer von fröhlich gerichtetem Rock in eine eher nachdenkliche Stimmung...doch dieselbe währt nicht lange, denn schon der nächste Song "Sunset Babies (All Got Rabies)" bringt einen wieder auf die fröhliche Welle zurück...
Dann allerdings eine düstere Nummer, die so überhaupt nicht in das bisherige Konzept passen will (wie schon der Name verrät): "Zombie Dance"...im Anschluß "The Saga Of Jesse Jane", ein Country-lastiger Song, gefolgt von "Six Hours", einer schönen Ballade...
Anschließend wieder genug der düsteren Klänge und wieder Fröhlichkeit..."Steel That Car" zerrt einen wieder aus der Lethargie und regt zum Bewegen an...danach etwas ruhiger und etwas härter: "Run Down The Devil"...
Zum Abschluß noch "Your Own Worst Enemy", eine rockige Nummer, die sehr gut zum Gesamstil des Albums passt und schlußendlich noch "The Sharpest Pain", ein Bonus-Track mit Rap-Einlagen (scheint eine Zusammenarbeit zu sein, man möge mir meine Unkenntnisse im Rap-Bereich verzeihen, ich erkenne die Stimme leider nicht...), der ebenfalls zeigt, wie individuell jeder Song ist, und sich trotzdem sehr gut ins Gesamtbild fügt...
Nach diesem Streifzug durch das Album noch ein paar abschließende Worte: Ich kann nur jedem empfehlen, sich das Album selbst anzuhören, weil's erstens wirklich eine hervorragende Scheibe ist, und zweitens kann man sich meiner Ansicht nach nur selber eine Meinung drüber bilden. Die einzelnen Songs sind wie gesagt sehr unterschiedlich und individuell, aber fügen sich trotzdem sehr gut zu einem Ganzen zusammen. Genau das macht meiner Meinung nach auch den Reiz dieses Albums aus.
Tja, wie eingangs erwähnt: "Perfect"
Tracklisting
- Woman of Mass Distraction
- You Make Me Wanna
- Perfect
- Dirty Diamonds
- Pretty Ballerina
- Sunset Babies (All Got Rabies)
- Zombie Dance
- The Saga of Jesse Jane
- Six Hours
- Steal That Car
- Run Down the Devil
- Your Own Worst Enemy
- The Sharpest Pain [*]
Alice Cooper
26.07.2005 von TheMechanix

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