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Barcode, Showdown
VÖ: 11.04.2005, Label: Nuclear Blast

Das dänische Quintett Barcode aus Aarhus meldet sich pünktlich zum 10-jährigen Bandjubiläum mit dem insgesamt 4. Album "Showdown" zurück.
Barcode haben ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, wenn es um den Anspruch auf den europäischen Hardcore - Thron geht.

Veröffentlicht wurde "Showdown" bei Nuclear Blast, wo Barcode seit Ende letzten Jahres unter Vertrag stehen.

Dem Stil nach sind sie dem New Yorker Oldschool Hardcore verbunden, und brauchen Vergleiche mit Vorbildern wie Agnostic Front oder Madball keineswegs zu scheuen.

Ein wenig heben sie sich dennoch von anderen HC-Bands ab, zum einen, weil sie nicht ausschließlich politische Texte bringen, zum anderen, weil sie sich selbst nicht allzu ernst nehmen und sich als Fun - Band bezeichnen.

Die Texte sind recht konrtoversiell, zum Teil bewußt provozierend ausgefallen.
Das Coverart mit seinen pistolen- statt hirngesteuerten Gestalten stellt ein deutliches Statement gegen blinde Gewalt dar.

Track Nr. 1 ist eine Art Intro, in dem sich die Band wortgewaltig zurückmeldet und das Programm der nachfolgenden Songs, kurz zusammen gefasst mit "fuck you, this is hardcore!", ankündigt.
Danach geht es sofort zur Sache. Trashige Gitarrenbretter, treibende Drums und aggressives Shouting in bester NYHC - Manier donnern dem Hörer in atemberaubender, druckvoller Geschwindigkeit entgegen.

Anspieltipps sind die Songs "fanatics", "rise to dignity" und "in the pit".
Absolut witzig ist "make my day", hier bekommen Popgrößen wie Britney Spears, REM, Phil Collins, Stevie Wonder und einige andere ihr Fett ab, sogar Witzfiguren wie DJ Ötzi und Dieter Bohlen finden in diesem Rundumschlag Erwähnung!
Wie auf jedem Barcode - Album darf auch auf "Showdown" die bereits obligatorische Huldigung eines Pornostars nicht fehlen, zu hören in "padre siffredi".
Als letzter Track wurde der Accept - Klassiker "I´m a rebel" gecovered.

Wie für eine Hardcoreproduktion nicht anders zu erwarten, sind hier weder Innovationen oder gar Abwechslung im Songaufbau zu erwarten, sondern nur purer, geradliniger HC - Sound, der auf direktem Weg die Spannung in hohem Tempo aufbaut. Punkt. Fertig. Weiter zum nächsten Song.
Das schlägt sich natürlich auch in der Länge des Albums nieder, nach nicht ganz 35 Minuten ist das Spektakel auch schon wieder vorbei.

Tracklisting
  1. shots out
  2. rise to dignity
  3. showdown
  4. for what it´s worth
  5. fanatics
  6. end the war
  7. no lust for life
  8. bad standing
  9. drinkslinger
  10. in the pit
  11. make my day
  12. padre siffredi
  13. game of the lame
  14. stressed
  15. aggressive grim filthy
  16. I´m a rebel

  • Barcode


  • 09.05.2005 von Werner














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