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…Trail of Dead & Rival Schools – 10.04.2011, Arena
...Trail of Dead & Rival Schools am 10.04.2011, Arena

Als allererste Band stand an diesem Abend Asobi Seksu aus Brooklyn, NY, auf der Bühne. Die US-Indie-Rock Formation mit japanischstämmiger Sängerin präsentierte einige interessante Songs, teils mit englischen, teils mit japanischen Texten. Wenn auch streckenweise gewöhnungsbedürftig, waren einige sehr gute Passagen darunter. Auf jeden Fall eine musikalisch versierte, interessante Band, bei der sich genaueres Reinhören durchaus lohnen könnte!

Nach einer fast schon ein wenig zu ausgedehnten Umbaupause waren Rival Schools an der Reihe. Mit dem brandneuen Reunion-Album „Pedals“ im Gepäck stellte die Band um Mastermind Walter Schreifels unter Beweis, daß sich manche Reunions wirklich lohnen! Vom neuen Album wurden nur einige Nummern, darunter als Opener „Wring it Out“, das eingängige „69 Guns“ und „Choose your Adventure“ locker in die Setlist gemischt. Der Rest des Auftritts könnte als Best Of durch die Bandgeschichte bezeichnet werden. Neben „Everything has it´s Point“, „Shot after Shot“, „Good Things“, “Undercover On”, “High Acetate” und “World Invitational” durfte als krönender Abschluß natürlich “Used for Glue” nicht fehlen!
Die Band präsentierte sich sehr spielfreudig, daher ist es sehr schade, daß Rival Schools an diesem Abend quasi als Vorgruppe mit relativ eingeschränkter Spielzeit herhalten mußten! Eine Solo-Show wäre wünschenswert gewesen, und sollte (ginge es nach mir…) alsbaldigst nachgeholt werden!

Die zweite und letzte Umbaupause des Abends sorgte bei manchem Besucher schon für ungläubige Blicke, bzw. Befürchtungen, daß es ein langer Abend werden könnte. Nach fast einer halben Stunde erst ein Drumkit auf der Bühne…?
Für noch mehr Staunen sorgte dann die Tatsache, daß die Band mit wahrscheinlich einem der längsten Bandnamen überhaupt, And You Will Know Us By The Trail Of Dead, aktuell nur mehr aus 4 Musikern besteht!
Kein zweites Schlagzeug mehr, keine Keyboards, keine zusätzlichen Gitarren – ein Drumkit, 2 Gitarren, 1 Bass, das war´s! Neben den beiden Hauptakteuren Conrad Keely und Jason Reece sind nur noch Bassist Autry Fulbright II und Drummer Jamie Miller mit von der Partie.
Wer jetzt denkt, daß das automatisch mit Einbußen bezüglich Intensität oder Wirkung der Stücke gleichzusetzen ist, liegt falsch!
…Trail of Dead sind nach wie vor live eine Macht, die Songs im Vergleich zu den Albumversionen um einiges treibender!
Nach einem fast schon episch langen „Strange News From Another Planet“ folgten mit „Summer Of All Dead Souls“ und „Ebb Away“ gleich zu Beginn ein paar neue Songs vom aktuellen Album „Tao of the Dead“. Mit dem neuen Material wollte das Publikum allem Anschein nach noch nicht so ganz warm werden.
Die Stimmung stieg erst, als nach und nach ein Highlight nach dem anderen präsentiert wurde!
Besonders bei „Will You Smile Again“ und „Caterwaul“ ging es im Publikum voll zur Sache, daneben wurden Nummern aus allen Phasen der Bandgeschichte gespielt: „Relative Ways“, „Another Morning Stoner“, „Fake Fake Eyes“ vom 1998er Debutalbum, oder „A Perfect Teenhood“, um einige zu nennen.
Zwischen den Nummern wechselten die Musiker immer wieder die Instrumente. So bekamen wir zum Beispiel drei verschiedene Bandmitglieder am Schlagzeug zu sehen und hören. Das Rotieren an den Instrumenten und am Mikro stellte wiederum ein weiteres Mal mehr als eindrucksvoll unter Beweis, daß es sich bei …Trail of Dead um wirkliche Ausnahmemusiker handelt!

Nach nicht ganz eineinhalb Stunden und „How Near How Far“ und „Totally Natural“ war dann leider auch schon wieder Schluß. Nichtsdestotrotz wieder einmal ein Konzertabend mit toller, abwechslungsreicher Musik und fantastischen Bands! 12.04.2011 von Werner














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